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Oben: Unsere erfolgreiche OSSILOOP-Mädelmannschaft mit v. l. Heike Greis, Doro Hodapp und Sandra Janssen. Sie verteidigten auf der vorletzten Etappe ihren zweiten Platz und haben 10 Minuten Vorsprung vor dem letzten und schwersten Teilstück. In der Frauenwertung wird es um den 3. Gesamtplatz von Doro dann noch einmal ein heißes Tänzchen geben - Unten: Auch die Jungs sind flott unterwegs: hier eine Bewegungsstudie von Michael Ibelings, links

Letztes Update, 18. Mai, 18:02 Uhr (Startseite)

"Laufen ist die beste Metapher fürs Leben. Du bekommst das heraus, was du reingesteckt hast." Das Motto der Woche stammt von Oprah Winfrey, amerikanische Talkshow-Moderatorin).

 

Riga-Truppe angekommen. Noch 2 Tage bis zum Marathon

Die Ankunft auf dem Aeoroporto von Riga ist bei recht miesem Wetter erfolgt. Leichter Regen und kuehle Temperaturen herrschten vor. Auf den Weg von Oldenburg in die lettische Hauptstadt machten sich zunaechst 14 SWOer von der Huntestadt aus. In Hamburg kamen dann aus Hannover Robert und Silke dazu, aber eine Mitfahrerin konnte wegen anderer sportlicher Verpflichtungen nicht direkt mitfliegen, sondern kommt spaeter ueber Warschau nach. Der Haupttross hatte Zwischenstation in Prag, um dann nach Riga umzusteigen. Um 5 Uhr war man gestartet, gegen 14 Uhr war man im Hotel. Am Abend stiess dann noch die Berliner Sektion in Person von Martina und Judith dazu, als man schon beim Carboloading war. Erst in der Nacht lief Daniel auf, der einen seperaten Flieger gebucht hatte. Am Marathontag hoffen dann die Reise- und Laufwuetigen Auguststraessler, mit 18 Laeufern auf drei verschiedene Distanzen gehen zu koennen, wobei Susanne als multifunktionale Betreuerin und Jackenhalterin die wichtigste Aufgabe hat. Als sich am ersten Tag der Abend zur Nacht neigte, wurde dann der Regen staerker, aber man darf auf taeglich besseres Wetter hoffen.
Immerhin trocken und und leicht erwaermt stellte es sich schon am Freitag ein, als die Truppe um Teamchef Gerd Guhl sich aufmachte, die Startunterlagen abzuholen. Das Hotel ist plueschig, bietet ein bestes Fruehstueck und liegt absolut zentral in der kleinen Altstadt der 770.000 Einwohner zaehlenden, groessten baltischen Stadt, die so sehr an Bremen erinnert, nur an einem wesentlich groesseren Fluss, der Dougava, liegt und nahe an der Ostsee. Vom Hotel aus sind es nur 300 m zu Start- und Ziel, so dass man die Kleiderbeutelabgabe gar nicht in Anspruch nehmen braucht. Erstmals fuer SWO starten Steffi Faas und Uwe-Hendrik von Hebel, Kerstins Bruder, der fuer Olli Oltmanns an Bord ist. Nicht dabei konnte Ray Brown sein, dessen Startplatz verfaellt und dessen Hotelplatz leider nicht storniert werden konnte.
Am fruehen Morgen (6.30 Uhr) hatten die Fruehaufsteher Manfred und Peter schon ihren Morgenlauf absolviert. Die anderen machen das gegen Abend (18 Uhr). Am Samstag soll es sonnig und 17 Grad werden, bei etwas Pech koennten es am Marathontag sogar 24 Grad werden. Wer den Lauf live verfolgen moechte: das lettische Fernsehen uebertraegt ab 8.00 Uhr.
Ausser Laufen ist am Montag geplant eine Fahrradtour an und entlang der Ostsee und ein Besuch im weltberuehmten Riga-Tanztheater, denn: Lettland ist Balletland ...

 

SWO-AK-Bestenliste auf neuestem Stand

Hier

Bei den Frauen wird hart Tempo gebolzt. Ossiloop: 5. Etappe. Wichtige Hinweise zur lezten Etappe

Im letzten Jahr genügte ein Kilometerschnitt von 4:10, um bei den Frauen den 3. Platz zu erringen. In diesem Jahr wird mit einer solchen Härte um die Ränge gekämpft, daß man schon von fast von brutaler Tempoklopperei sprechen kann. Gestern stand die vorletzte und kürzeste Etappe an, die 9,37 km lang war. Inga Jürrens zieht unangefochten vorne weiter ihre Kreise und macht die Pace für ihre ehemalige Vereinskameradin Kerstin Lüken. Die hatte nach einer völlig vermurxten ersten Etappe 2,5 Minuten Rückstand auf Platz drei (Doro), hat sich dann aber auf eine herzhafte Aufholjagd gemacht und den Abstand bis Etappe 4 auf 1:43 schmelzen lassen. Gestern nun blies sie zum Generalangriff und ließ sich von Inga in neue Dimensionen ziehen. Sie finishte nur acht Sekunden hinter der Seriensiegerin. Auch die 2., Jana Wemken, kam da nicht mehr mit, obwohl sie so schnell war wie nie. Sie verlor 40 Sekunden, hat aber immer noch 1:50 Vorsprung vor Lüken, die inzwischen auf 4 vorgerückt ist. All diese Frauen haben immer einen männlichen Pacemaker an der Seite. Auch Doro lief gestern so schnell wie nie auf eine auf 10 km umgerechnete Zeit von unter 39 Minuten (3:53,5/km). Dennoch verlor auch Doro 45 Sekunden gegenüber Lüken. Ihr Vorsprung beträgt nun genau 60 Sekunden, ihr Rückstand auf Wemken genau 50 Sekunden. Der zweite Platz ist sicher nicht mehr drin, da Wemken gestern schon zum 5. mal knapp vor ihr lag. Aber die Gefahr von hinten ist nicht ohne. Freitag muß unsere beste Läuferin noch einmal an ihre Grenzen gehen. Gestern hat Daniel nicht geringen Anteil an ihrer guten Leistung, weil er die Pace für sie machte.
Das Frauenteam hat weiterhin 10 Minuten Vorsprung vor dem 3., der Emder LG, in der auch Lüken vertreten ist. Das müßte eigentlich für die Silbermedaille reichen, zumal Heike Greis und Sandra Janssen weiterhin sehr konstant laufen. Die Männerteams halten ihre Positionen 7 und 41 weiterhin.
In der SWO-Rangliste gab es beim Ossiloop gestern einen Tausch: Henrik Lipskoch konnte sich erstmals vor Michael Ibelings plazieren und eine Minute gutmachen. Weiterhin im Aufwind sind Remi Altenberg und Michael Bamberger, und auch Doro hat in der GW zwei Plätze gut gemacht, während Sascha Jänicke seinen ersehnten 39. Platz halten konnte und weiterhin schnellster SWOer ist. Die genauen Entwicklungen kann man ganz untern auf unserer Ossiloopseite verfolgen.
Wichtige Hinweise zur letzten Etappe und zum Zeitplan der Siegerehrung finden sich auf der Veranstalterseite http://www.ossiloop.fortuna-logabirum.de/index.php?seite=1&ossi=1&id=164

Rennsteig

Laufreport von Antje Krause

Ewige Bestenliste aktuell (Stand 15.5.)

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Felix Levold fast Bestzeit - starke M60-Fraktion - Mädelauflauf über 5 km - Debüts ohne Ende - viele Plazierungen. Die Nachlese zu Gristede

Ganz am Schluß, als die vielen Siegerehrungen zu Ende waren und kaum noch ein SWOer in der Turnhalle von Gristede weilte, da packten die Organisatoren Heike und Frank Behrens einen Pokal aus, den sie im Jahr davor gleich zu Beginn vergeben hatten: der Blechtopf für die größte Mannschaft. Diesen Besitzpokal aus 2011 steht, für nur wenige Wochen noch, im Regal des Abteilungsleiters. Im Juli tritt dann der neue Pokalwart in Aktion, Manfred Lanfermann. Der wird die nun 20 Pötte übernehmen, verwalten und im Falle einer Wanderfunktion an die Veranstalter zurückgeben, auf das SWO in erneut hole. Manfred war einer der wenigen, die auch dieses Jahr bis zum Schluß in Gristede geblieben waren, aber von der Vergabe eines neuen Pokals hatte er irgendwie nichts mitbekommen - anders als die drei Jungs von den Gemeinnützigen Werkstätten, die so bravourös ihre Läufe hingelegt hatten. Maik Hollwege hatte genau hingehört, als der Pokal vergeben werden sollte, war nach vorne geeilt und hatte stolz das Blech in die Hände und mit nach Hause genommen. "Vermutlich", so Betreuer Axel Schneider später, "hat er ihn sogar mit ins Bett genommen", so begeistert war der junge Mann über die Ehre. Am Folgetag gab er den Pokal an Axel, der ihn zwischenzeitlich aufbewahrt, bevor er in die SWO-Sammlung eingeht.
Maik hatte in Gristede zum dritten Mal die 10 km gefinisht. Tim Rosenkranz war ganz happy, daß er in der männlichen Hauptklasse über die gleiche Distanz sogar den 2. Platz errang, etwas, was sonst eher Daniel Witte gelingt. Daraufhin wurde gleich die Urkunde übers Bett und der kleine Pokal auf den Nachtisch plaziert sowie beim Abteilungsleiter ein neuer Trainingsplan angefordert. Auch Markus Brosam hatte viel Grund zur Freude. Er war nach Rastede schon zum zweiten Mal in Folge über 5km Bestzeit gelaufen, jetzt in 26 Minuten, streng nach Axels Plan und mit bester Garmin ausgestattet.
Das waren nur drei von insgesamt 42 SWO-Läufern, die in Gristede gefinisht hatten. Darunter waren auch fünf Kidies. Jonte Schröder und Marlene Sommerfeld sausten über 400m den Bambinilauf. Ersterer wurde dritter Junge und holte damit den einzigen Podest für SWO in einer Gesamtwertung. Marlene war erstmals mit dabei. Über 1200 Meter, die Juniormeile sozusagen, flitzten Luca Levold, Nele Schröder und Vivianne Schachtschneider, deren Eltern auch alle im Einsatz waren.
Einen waren Jungmädchen- und Seniorenauflauf kennzeichnet desweiteren den SWO-Auftritt in dem Dorf im Ammerland, wohin rund ein Dutzend Läufer mit dem Fahrrad angereist waren. Heinz Reinmold (20:36) und Werner Lippert (22:26) debütierten über 5km und holten in M60 Platz 2 und 3. Heinz hatte auf der Zielgerade den schnellen Rabe aus Ofen nicht auf dem Schirm, der ihm den Sieg wegschnappte. Noch erfolgreicher war Peter Rings über 10 km (44:20), der den Sieg in gleicher Altersklasse einfuhr. - Über fünf Kilometer waren mit Amelie Kunkel, Annika Bingener und Karoline Burmeister gleich drei Mädels der Klasse WU14 am Start, wobei Annika ihre PB um fünf Minuten auf 27min steigerte. Die nicht mehr ganz so jungen Mädels waren aber über 5km auch gut drauf, so lief Bettina Schachtschneider Bestzeit, wurde Simone Stolle 1. in W35, lief Marie Burmeister schneller als die Tochter und debütierte Christine Bingener gleich mit dem 2. Platz in W40. Über 10 km kam Bianca Prang zu einem 2. Platz in W35, wurde Anna Kraßmann bei ihrem Debüt gleich in 51:59 zweite der Hauptklasse, konnte Heide Neefe Rang 2. in W50 belegen und Kirsten Taube ihre PB auf 1:00:03 um mehr als drei Minuten steigern. Dumme drei Sekunden fehlten an einer zweistelligen Zeit.
Mehrere Männer vom SWO waren ohne Wettkampfabsichten dabei. Frank Bartsch zog Anna über 10 km, Friedhelm Schmidt begleitete Karoline über 5km, Horst-Dieter Ogiewa begleitete seine Frau Gisela über die gleiche Distanz, doch hatte sie gesundheitliche Probleme und kam nicht ins Ziel. Nur dabei sein um die Auflagen des internen Runningcups zu erfüllen, wollte Mathias Schwichtenberg und Frank Steltenpohl bei ihrem 5er Debüt sowie Mike Hesse nach dem HH-Marathon. Über 10 km entledigten sich Michael Schardt, Manfred Lanfermann und Gerd Guhl dieser Aufgabe, ohne bei der recht großen Hitze voll zu laufen.
Für ein sehr schönes Ergebnis sorgte Neuling Sebastian Sommerfeld, der in 20:48 hinter Heinz die 2beste Zeit über 5km lief. Das war eine um drei Minuten gesteigerte Bestzeit und Platz 2 in M30. Der junge Vater bedankte sich anschließend bei unserem Senior, daß er ihn, ohne es zu wissen, gezogen habe. Eine neue PB lief außerdem ein zweiter Neuling, Gerd Seyen. Ferner erreichte Ole Schröder den Sieg in M35 und Jonny Schachtschneider Platz 3 in der männlichen Jugendklasse unter 16 Jahren.
Über 10 km sorgte unfreiwillig Sabrina Biondi für Aufsehen. Sie brache das Rennen, wie berichtet, nach einer Runde ab, nachdem sie von Sieger Diettrich gerade überrundet worden war. Obwohl sie nicht durchs Ziel lief, machte sie in einer 34er Zeit am nächsten Tag in der gedruckten und Online-Ausgabe der NWZ Schlagzeilen als eine der schnellsten deutschen Frauen. Denn sie wurde fälschlicherweise als Siegerin gefeiert. Inzwischen wurde Sabrina nach Reklamation eine neu gedruckte NWZ zugeschickt, in der die wirkliche Siegerin Sabina Kruska an ihrer Statt steht.
Über 10 km war Axel Felsmann erwartungsgemäß schnellster SWOer in 38 Minuten, womit er Silber in M45 gewann. Dahinter verfehlte der gut aufgelegte Felix Levold seine PB nur um drei Sekunden (41:34), während Ali Schachtschneider, gerade mit seinem TT-Team in die Landesliga aufgestiegen, eine gute 42er Zeit lief. Gleichfalls beim Zehner dabei waren Jürgen Dannemann, Michel Douillard, Melanie Sander-Berg und Sabine Stein, die zwischen 55 und 61 Minuten benötigten.
Bedenkt man, daß am gleichen Tag weitere 14 SWOer beim Ossiloop starteten, so ist die Anzahl der Gristeder Mitstreiter schon enorm. Kein Wunder also, daß Maik mit dem Pokal im Arm eingeschlummert ist.

Training und Wettkampf vom 18.5. bis 24.5.2012

Fr., 18.5., 19 Uhr, Holtland - Leer, Wettkampf, 13,60 km, 6. Etappe Ossiloop, mit Antje
Sa., 19.5, 13 Uhr, Sandkrug, Schuelersportfest, Wettkampf, 3Kampf, 800m/1000m, mit Cosima
Sa., 19.5., 14 Uhr, Buergerbusch, Kurs von 5 auf 10km, 5. Woche, mit Bianca
Sa., 19.5., 15 Uhr, Buergerbusch, 10km Wellnesslauf, fuer alle mit Heide
So., 20.5.: 9.00 Uhr, Duisburg: Rhein-Ruhr-Marathon, Wettlampf, HM, mit Norbert und Claudia
So., 20.5, 10 Uhr, ab Buergerbusch, langer Lauf, verschiedene Laengen, mit Heike
So., 20.5., 10 Uhr, Riga, Wettkampf, Marathon mit Horst-Dieter, HM mit Steffi, 10km mit Gisela
Di., 22.5., 19 Uhr, Bürgerbusch, Laufkurs von fünf auf zehn km, 6. von 7 Wochen, mit Friedhelm und Dagmar
Di., 22.5., 19 Uhr, Bürgerbusch, Lauftreff, 10km, mit Maria
Mi., 23.5., 18 Uhr, Wechloy, Kinderleichtathletik mit Daniela, ab 18:45 Uhr Fördertraining für die älteren Kids: Fördertraining Wurf mit Remi
Mi., 23.5., 19 Uhr, Wechloy, Bahntraining für Erwachsene, nach Plan, mit Michael S.
Do., 24.5., 04:50 Uhr, Rauhehorst 77, Abfahrt zum Flieger nach Hamburg für Riga-Sieger
Do., 24.5., 19 Uhr, Bürgerbusch, Lauftreff, 10-15 km in verschiedenen Gruppen mit Thomas B.
Do., 24.5., 19 Uhr, Bürgerbusch, neuer Laufkurs von fünf auf zehn km, 6. von 7 Wochen, mit Antje und Annika

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